Jugendarbeit: Umgang und Einsatz sozialer Medien und KI

Im Rahmen unseres Schutzkonzeptes fand in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem SSB eine Informationsveranstaltung zum Thema „Präventionsarbeit zum Umgang mit sozialen Medien, KI und sexualisierter Gewalt“ statt.

Organisiert hatte dies unsere Jugendwartin und Präventions-Ansprechpartnerin Sabine Mohnhaupt. Teilnehmer waren Jugendliche, Eltern und Vorstandsmitglieder.

 

Eine Polizeihauptkommissarin, Jugend-Kontakt-Beamtin und zuständig für Kriminalprävention und Opferschutz, informierte Jugendliche, Eltern und Vorstandsmitglieder über rechtliche Grundlagen, mögliche strafrechtliche Konsequenzen (Strafmündigkeit ab 14 Jahren) sowie konkrete Beispiele aus der Praxis. Deutlich wurde, dass bereits das Versenden pornografischer Inhalte per Messenger (z.B. WhatsApp) strafbar sein kann – insbesondere bei Weiterleitungen an mehrere Personen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem respektvollen Umgang mit persönlichen Daten und Bildern. Fotos und Videos dürfen nur mit ausdrücklicher Zustimmung veröffentlicht oder weitergegeben werden. Auch Risiken durch Künstliche Intelligenz, etwa die Manipulation von Bildern zu sogenannten Fake-Aufnahmen, wurden anschaulich erläutert.

Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und führte zu einem offenen Austausch mit vielen Fragen aus dem Publikum.

Als mögliche Präventionsmaßnahmen wurden genannt

  • attraktive Freizeitangebote als bewusste Alternativen zur digitalen Welt, z.B. in Sportvereinen,
  • eine offene Gesprächskultur und verlässliche Ansprechpartner
  • sowie ein regelmäßiges Thematisieren im familiären und schulischen Umfeld

Es ist geplant, dieses Angebot erneut – auch für jüngere Jugendliche – durchzuführen, um weiterhin für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren.

Eine längere Version findet Ihr auf unserer Schutzkonzept-Seite.